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Pressemitteilung

Zwischen 99 Jahren jung und keinem Monat alt...

Dem einzigen genossenschaftlichen Vermieter Freibergs gehören aktuell 5.025 Wohnungen, in denen um die 10.000 Freibergerinnen und Freiberger ein Zuhause finden. Das älteste Mitglied ist über 99 Jahre jung, das Jüngste keinen Monat alt.

Und mit ihren fast 65 Lenzen ist die Genossenschaft selbst nicht nur langjährige Wohnungsanbieterin, sie ist eine erfahrene, bodenständige und verlässliche Partnerin der Stadtentwicklung. Und dennoch, so schätzt der Vorstand der Genossenschaft in seiner heutigen Pressemitteilung ein, kommen die Häuser zusehends in die Jahre. Handlungsbedarf besteht nahezu an allen Orten. „Wir können unsere Mitglieder verstehen, wenn sie mehr Entwicklungsgeist und -kraft von ihrer Genossenschaft erwarten“, so der Vorstandsvorsitzende Thomas Buckreus im heutigen Gespräch. „Auch gerade, weil in den letzten Jahren die Nutzungsgebühren für die Wohnungen erstmals flächendeckend angehoben wurden und so manches Haus zunehmend »verblasst«“.

 

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Die Genossenschaft hält Wort, so bestätigen dies zumindest die heute vorgelegten Zahlen. Wurden im Jahr 2014 noch zwei Millionen Euro in die Häuser und Wohnungen investiert, so waren dies im vergangenen Jahr immerhin 7,9 Mio. Euro. Buckreus bestätigt, dass seit 2015 bis 2018 insgesamt 20,6 Mio. Euro in die Häuser und Grünanlagen investiert wurden. Und dennoch fragt sich der weitaus größte Teil unserer Mitglieder „Wann sind denn endlich wir mal dran?“, resümiert Buckreus die Gespräche in den Wohngebieten. Daran sieht man die enormen Herausforderungen, denen sich der genossenschaftliche Großvermieter stellen muss. Buckreus hat seit 2016 mit Jürg Kriesten bautechnische Verstärkung an seiner Seite. Kriesten, seit der Wiedervereinigung Chef einer regionalen Baufirma, bringt die erforderliche Bauerfahrung und die immer wichtiger werdende Vernetzung mit, so bestätigt die Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens, Frau Stephie Brunsch.

Kriesten blickt auf 2018 zurück: Wir haben in insgesamt 239 Wohnungen moderne Wohnqualität geschaffen und diese sehr gut vermietet. „Unsere Mitglieder sind bereit, etwas mehr für gute Wohnqualität zu bezahlen. Teuer vermieten wir jedoch dennoch nicht, das widerspricht der strategischen Ausrichtung eines mitgliedergesteuerten Wohnungsunternehmens.“. Darüber hinaus vermieten wir einfache Ausstattung noch preiswerter. Wir haben an drei Häusern mit insgesamt 12 Hauseingängen die Fassaden erneuert und den Häusern neue Anstriche gegeben. Ferner haben wir an fast 700 Wohnungen die Eingangstüren ausgewechselt und sichern damit einen höheren Einbruch- und Feuerschutz. Es wurden an 40 Wohnungen in Freiberg und in Weißenborn Balkone nachgerüstet, sodass diese Wohnungsnutzer nun auch Freizeit auf »Balkonien« genießen können.

 Auch das an vielen Orten strapaziöse Thema »Pkw-Stellplätze« versuchen wir sukzessive zu verbessern. Im Jahr 2018 haben wir mehr als 80 neue Stellplätze geschaffen, die alle einen Pkw gefunden haben. Zwei Spielplätze wurden neugestaltet, zahlreiche Müllplätze in allen Wohngebieten erneuert bzw. neu errichtet. Wir haben damit begonnen, die Hauseingangsbereiche der Häuser vollständig zu erneuern. Dabei werden beispielsweise die Podeste und Geländer ertüchtigt und Gefahrenpotentiale eliminiert und die Türenelement überholt. Das bringt mehr Sicherheit und ein deutlich schöneres Erscheinungsbild beim Betreten des Hauses.

Und dennoch, wirkt es an vielen Orten, als würden wir nix tun, stellt Buckreus fest. „Wir sind einfach ein großer Dampfer. Es braucht viel Zeit, viel Geld und viele gute Handwerker, was ja auch zunehmend zur Herausforderung wird.“

Auch mit Blick auf die Nutzungsgebühren sind uns Spielräume vorgeben. „Wir müssen und werden an unsere Mitglieder schöne Wohnungen preiswert vermieten und unsere Investitionen daran ausrichten, nicht umgekehrt“ – das sichert Buckreus zu.

Die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Stephie Brunsch, bestätigt im Gespräch mit der Presse, dass die Nutzungsgebühren – also die genossenschaftliche Miete für eine Wohnung – zum Jahresende 2018 im Durchschnitt 4,86 Euro pro Quadratmeter betragen. Das entspricht für eine 55 qm Wohnung nun knapp 270 Euro pro Monat. „Damit lohnt sich das Wohnen in der Genossenschaft zunehmend, denn die Preise sind günstig und an der Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität arbeiten wir tagtäglich!“